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GsLantern - GsLantern EASY! - Häufige Fragen |
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? In der erzeugten Datei fehlen einzelne Zeichen Dieser Effekt tritt bisweilen auf, wenn in den Einstellungen des Adobe-PostScript-"Druckers" unter "Druckeinstellungen -> Erweitert... -> PostScript Options -> PostScript Output Option" die Einstellung "Archive Format" gewählt wurde. In dem Bemühen, die Datei so klein wie möglich zu machen, schießt der Treiber über das Ziel hinaus und verschluckt einzelne Zeichen. Zur Vermeidung bitte die Optionen "Optimize for Speed" oder "Optimize for Portability" (bevorzugt!) wählen. ? In der erzeugten Datei fehlen die Farben Wenn in den Einstellungen des Adobe-PostScript-"Druckers" unter "Druckeinstellungen -> Erweitert... -> PostScript Options -> PostScript Output Option" die Einstellung "Optimize for Speed" gewählt wurde, erfolgt die Ausgabe nur in Graustufen. Für Farbausgabe bitte die Optionen "Optimize for Portability" oder "Archive Format" (nicht empfohlen!) wählen. ? Einzelne Bereiche in erzeugten PDF-Dateien sind nicht lesbar Das ist meist darauf zurückzuführen, daß die innerhalb der PDF-Datei referenzierten Schriften nicht zur Anzeige zur Verfügung stehen. Mit der Option "Alle Schriften einbetten" im PDF-Dialog von GsLantern EASY! ist diese Fehlverhalten i.d.R. zu beseitigen. ? Die PDF-Qualität ist allgemein schlecht, die Schriften stufig Das liegt daran, daß die Schriften in geringer Auflösung in die PDF-Datei eingebettet werden und nicht als beliebig skalierbare Vektorfonts. Letzteres läßt sich erzwingen durch folgende Einstellung im Adobe-PostScript-Drucker: "Druckeinstellungen -> Erweitert... -> Grafik -> True Type Schriftart", Einstellung auf "Als Softfont in den Drucker laden" setzen. (Immer dran denken: "Drucker" meint hier die erzeugte PostScript-Datei!) Zudem muß im gleichen Dialog ("Druckeinstellungen -> Erweitert...") noch unter "PostScript Options -> True Type Download Option" die Einstellung "Outline" gewählt werden. - Wenn es bei Bitmap-Fonts bleiben soll, kann die Lesbarkeit bei Graustufen- oder Echtfarbendatstellung für die Formate JPEG und PNG eventuell mit Anti Aliasing verbessert werden. ? Wie kann ich die Größe von PDF-Dateien minimieren? Der eine Ansatzpunkt sind die Einstellungen des Adobe-PostScript-Druckers, andere Schrauben, die auf GhostScript wirken, können in GsLantern EASY! gedreht werden. PostScript-Drucker: In den Einstellungen des Adobe-PostScript-"Druckers" wird unter "Druckeinstellungen -> Erweitert... -> PostScript Options -> PostScript Output Option" die Einstellung "Archive Format" gewählt. Aber Vorsicht, in dieser Einstellung werden hin und wieder einzelne Zeichen verschluckt! Will man das vermeiden, wählt man die Einstellung "Optimize for Speed". Dann gehen aber alle Farben verloren, was bei reinen Textdokumenten meist nicht stört. GsLantern EASY!: Hier hat man folgende Möglichkeiten: "Auflösung" und "Bildauflösung" klein wählen, 96 dpi bis 144 dpi reichen für Bildschirmdarstellung allemal. Bei hochauflösenden Bildern ein effizientes Kompressionsverfahren wählen, JPEG wirkt bei Photos meist am besten. "Alle Fonts einbetten" zu dektivieren ist zweischneidig: Die erzeugte Datei wird kleiner, aber ggf. kann es bei exotischen Schriften und -größen, aber manchmal auch schon bei "Arial", zu Darstellungsproblemen kommen. Dabei nicht nur an den eigenen PC denken, sondern auch an andere Rechner, auf denen ggf. weniger Schriften installiert sind. (Den Darstellungsproblemen kann man ggf. noch mit der Schrift-Ersetzungstabelle in den Einstellungen des PostScript-"Druckers" entgegenwirken.) Zuletzt bleibt noch der Schalter "Web Serialisierung". Diese Option macht die PDF-Dateien ca. 10 Prozent größer, sollte aber bei PDFs, die ins Netz gestellt werden sollen, trotzdem immer aktiviert sein, da sich die Darstellung subjektiv erheblich beschleunigt! Manchmal hilft es auch, einen anderen PostScript-Drucker zu benutzen. Auf der Windows-Installations-CD stehen viele zur Auswahl, z.B. HP Color LaserJet PS, HP Color LaserJet 5/5M PS (läuft beim Autor prima!), HP LaserJet 4050 Series PS, Linotronic 300 v47.1, OKIPAGE 10i PS u.a. ? Die GsLantern-EASY!-PDF-Grafikeinstellungen verringern die Dateigröße nicht Die Herabsetzung der Bildauflösung ist bis 50 dpi möglich. Nun haben Bildschirme i.d.R. eine Darstellungsauflösung von 72 dpi, und daher werden auch Screenshots z.B. von Programmfenstern (z.B. für Handbücher wie dieses) mit 72 dpi abgespeichert. Daher sind Dateien, die nur Screenshot-Grafiken enthalten, durch Herabsetzung der Bildauflösung nur dann kleiner zu machen, wenn die Zielauflösung kleiner 72 dpi ist. Aber dann ist die Anzeigequalität schon sehr schlecht. ? PDF: Bei geringer Auflösung leidet die Qualität von Photos im Text stark Bei der Umwandlung von Dateien, die hochauflösende Photos enthalten, in das PDF-Zielformat mit einer geringen Auflösung (kleiner 150 dpi) sollte der Algorithmus der Auflösungsreduktion unbedingt auf "Subsample" - niemals auf "Durchschnitt"! - eingestellt werden! ? Wie kann ich die Größe von TIFF-Dateien minimieren? Wenn als Zielformat farbiges TIFF gewählt wird, werden die Dateien exorbitant groß. Bei den S/W-Formaten erzeugt "Pack bits" die kleinsten, "Lempel-Ziv-Welch" die deutlich größten Dateien. Natürlich beeinflußt die Einstellung "Auflösung" die Dateigröße direkt: kleine Auflösung (72 oder 96 dpi), kleine Datei(en), und umgekehrt. Zu Archivierungszwecken reichen 96 bis 144 dpi meist aus. ? Wie kann ich die Größe von JPEG-Dateien minimieren? Neben der Auflösung (siehe "Wie kann ich die Größe von TIFF-Dateien minimieren?") ist beim JPEG-Format der Qualitätsfaktor (1 bis 100) entscheidend. JPEG ist ein verlustbehaftetes Kompressionsformat, und je kleiner der Qualitätsfaktor, desto kleiner die erzeugte Datei, aber desto höher die Verluste. Grafiken, insbesondere Photos, leiden durch kleine Qualitätsfaktoren übrigens weniger als Schrift, die schnell einen grauen Untergrund bekommt. Für Dateien mit Text und Photos kann man bei einer Auflösung von 144 dpi mit einem Ausgang-Qualitätsfaktor von ca. 30 anfangen zu experimentieren, wie weit man den Faktor noch heruntersetzen kann. ? Ist TIFF oder JPEG effizienter? Text in JPEG-Dateien ist bei gleicher nomineller Auflösung (schon ohne Anti Aliasing) subjektiv meist besser zu lesen als Text in TIFF-Dateien, der schnell stufig wird. Dafür erzeugt TIFF z.B. mit der "Pack bits"-Option bei gleicher Nominalauflösung die deutlich (!) kleineren Dateien als JPEG. Wenn es um die Darstellung von Photos im Text geht, ist JPEG deutlich überlegen! Man sollte übrigens immer PDF als alternatives Format prüfen, das bei erheblich besserer Darstellung von Text und Photos meist deutlich kleinere Dateien erzeugt als JPEG. TIFF ist zwar meist noch kleiner, aber deutlich schlechter in der Qualität. ? Ein Dateityp kann nicht nach PostScript umgewandelt werden Ein Dateityp kann von GsLantern EASY! genau dann nach PostScript umgewandelt werden, wenn in den Dateityp-Eigenschaften das "printto"-Verb definiert ist. Ein Beispiel: Auf einem System wurde durch die Installation eines ASCII-Editors (z.B. UltraEdit) der Dateityp "TXT" auf eine Anwendung umgeleitet, die das "printto"-Verb nicht definiert. Nun soll erreicht werden, daß TXT-Dateien von GsLantern EASY! mit dem guten alten Notepad nach PostScript umgewandelt werden können. Der Dialog dazu verbirgt sich im Windows-Explorer unter "Extras -> Ordneroptionen", Register "Dateitypen", Dateityp "TXT" auswählen und mit einfachem Klick markieren, Schaltfläche "Erweitert". Es erscheint der Dialog "Dateityp bearbeiten". Im Feld "Vorgänge" sind "open" und "print" definiert. Mit der Schaltfläche "Neu..." wird der Dialog "Neue Aktion" aufgerufen. Die Felder "Vorgang" und "Anwendung für diesen Vorgang" werden wie folgt gefüllt: Vorgang: Anwendung für diesen Vorgang: DDE verwenden Nachdem alle Dialoge mit "OK" geschlossen wurden, ist GsLantern EASY! in der Lage, alle TXT-Dateien in eines der unterstützten Zielformate umzuwandeln. (Übrigens sollten im Windows-Notepad unbedingt unter "Datei -> Seiteneinrichtung" die Papiergröße und -ausrichtung, die Seitenränder und die Kopf- und Fußzeile auf die gewünschten Einstellungen gesetzt werden! Diese werden nämlich bei jeder Umwandlung nach PostScript verwendet.) Im folgenden wird gezeigt, wie man z.B. die Umwandlung von HTML nach PDF mit GsLantern EASY! durch Definition des PrintTo-Verbs erreicht (Beim Drucken über den Aufruf rundll32.exe %SystemRoot%\System32\mshtml.dll,PrintHTML "%1" "%2" "%3" "%4" ist der Dialog nicht zu unterdrücken). Der Dialog wird über die folgende Menükette aus dem Windows Explorer aufgerufen: Extras -> Ordneroptionen -> Dateitypen -> HTML -> Erweitert -> Neu. Die Felder im Dialog sind wie folgt zu füllen: Vorgang: Anwendung für diesen Vorgang: Hinweise DDE verwenden: DDE-Nachricht: Anwendung: DDE-Anwendung nicht aktiv: Thema: Hinweis Zum Drucken wird hier einfach MS Word (winword.exe) verwendet, das in neueren Versionen HTML-Dateien problemlos lesen kann. Nun sollte GsLantern EASY! HTML-Dateien problemlos umwandeln können. Hinweis ? Nach dem Ausdruck an den PostScript-Drucker bleiben Anwendungen offen Diese Unart haben vornehmlich Programme, die das "printto"-Verb über DDE-Fernsteuerung implementieren. Das betrifft z.B. MS Word und MS Excel, aber auch Acrobat in der Vollversion, wenn PDF gedruckt wird. Word verhält sich im allgemeinen sehr brav, aber das Excel-Fenster bleibt nach erfolgtem Ausdruck an den PostScript-Drucker recht häufig offen stehen. Da hilft nur manuelle Schließen, nachdem GsLantern EASY! seine Arbeit beendet hat. MS PowerPoint läßt übrigens immer eine Instanz offen, die immer manuell zu schließen ist! ? Was kann man gegen den "hektischen Bildschirm" tun? Während der Umwandlung ist i.d.R. jede Aktivität der von GsLantern EASY! ferngesteuerten Programme (MS Word, MS Excel etc.) auf dem Bildschirm zu sehen. Schlimmer noch: Die Fenster der Anwendungen werden teilweise die aktiven Fenster, bekommen also den Eingabefokus, sodaß man während der Umwandlung nicht mit anderen Programmen arbeiten kann. Dieses Verhalten ist prinzipbedingt. GsLantern EASY! steuert die Anwendungen bewußt nicht via COM/OLE, mit der die ferngesteuerte Anwendung weitgehend verborgen werden könnte, weil eine solche Steuerung für jede Anwendung getrennt auszuprogrammieren wäre. Es verwendet vielmehr ausschließlich die Steuerung, die in den "PrintTo"-Verben der einzelnen Anwendungen festgelegt ist. Das hat drei Vorteile: erstens werden auch künftige Versionen der Anwendungen funktionieren, weil im Programmkode von GsLantern EASY! nicht von einem bestimmten Objektmodell ausgegangen wird, das sich ändern könnte, zweitens funktioniert das Verfahren mit grundsätzlich jeder Windows-Anwendung, die das Drucken an einen bestimmten Drucker via DDE (z.B. Office) oder Kommandozeile (z.B. Notepad) unterstützt, und drittens wird es versierten Anwendern so ermöglicht, durch Manipulation des "PrintTo"-Verbs gezielt in die Abläufe einzugreifen. Für Office-Programme kann man das Flacker-Verhalten ein wenig freundlicher gestalten, indem man pro Anwendung einen Registry-Eintrag ändert (hier am Beispiel von MS Word), oder den entsprechenden Windows-Dialog unter "Extras -> Ordneroptionen -> Dateitypen -> HTML -> Erweitert -> Printto -> Bearbeiten" bemüht: Ändern des Registry-Eintrags: RegEdit.exe starten, den Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\Word.Document.8\shell\Printto\command\(Standard) von "C:\Programme\Microsoft Office\Office10\WINWORD.EXE" /n /dde nach "C:\Programme\Microsoft Office\Office10\WINWORD.EXE" /n /dde -Embedding ändern. Hinweis Hinweis Auf diese Weise wird z.B. der Copyright-Splashscreen von Word unterdrückt, und Word ist auch nur noch während des Ausdrucks selbst zu sehen, und nicht schon beim Laden der Datei. Den Parameter "-Embedding" verstehen übrigens auch Excel und Powerpoint. Der ASCII-Textextrakt liefert ganz oder teilweise unleserliche Zeichen Um dieses Problem zu verstehen, muß man sich ein wenig mit der Speicherung von Texten in PostScript auseinandersetzen. Diese erfolgt üblicherweise so, daß die verwendeten Zeichen der verwendeten Fonts in der PostScript-Datei als Vektor- oder Bitmapbeschreibung in einer Liste stehen. Zur Darstellung eines Zeichens wird die Beschreibung einfach aus der Liste entnommen. Bei dieser Vorgehensweise muß das ASCII-Zeichen also in der PostScript-Datei stehen, damit PostScript weiß, welche Beschreibung 'gerade' dran ist. - Wenn die Speicherung so erfolgt, kann GhostScript den ASCII-Extrakt korrekt ausführen. Nun gibt es aber unter Windows Schriften - z. B. Verdana -, die beim Ausdruck an PostScript nicht auf die oben beschriebene Weise in der PostScript-Datei angelegt werden, sonden als fortlaufende Grafikbefehle, die den Text sozusagen 'malen'. Und bei dieser Art der Speicherung ist das eigentliche ASCII-Zeichen überflüssig und wird nicht mit in der PostScript-Datei gespeichert. Wenn das der Fall ist, kann GhostScript den ASCII-Extrakt nicht ausführen, da es die Zeichen nicht findet. Es kommt in der Textdatei zu unleserlichen Zeichen. Lösung: Damit das Problem nicht auftritt, muß man sicherstellen, daß keine problematischen Schriften in der PostScript-Datei ankommen. Dazu legt man sich am besten eine neue Instanz des Druckertreibers "HP Color LaserJet 5/5M PS" an. (Dazu einfach den Treiber "HP Color LaserJet 5/5M PS" noch einmal installieren, aber einen anderen Namen vergeben, z.B. "PS Textextrakt".) In den Druckereigenschaften, Registerkarte Geräteeinstellungen, Ersetzungstabelle für Schriftarten, stellt man nun die Schriftartenersetzung so ein, daß alle Proportionalschriften (Arial, Varanda, Book Antiqua etc.) durch die Schrift Helvetica oder Times, alle Fonts fester Breite (Lucida Console, German Typewriter) hingegen durch Courier ersetzt werden. Die Schriften Helvetica, Times und Courier werden auf jeden Fall auf die 'klassische' Weise in der PostScript-Datei gespeichert, so daß der Textextrakt mit einem so eingestellten PostScript-Treiber immer funktioniert. Hinweis Hinweis |
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Hamburg. |